Werkstatt

Ein magischer Ort der Herausforderung und Leidenschaft.

Sechs Schritte zum eigenen Schrauberparadies

Egal, ob alte Fabrikhalle, Hinterhofgarage oder Schuppen im Garten, die Werkstatt ist ein Ort, an dem man nicht einfach nur putzt oder repariert oder anbaut. Es geht um Kennenlernen, um Verstehen, um Konzentration, Herausforderung und Leidenschaft. Fakt ist, wer seine Maschine genau kennt, wer die technischen Zusammenhänge versteht, wird automatisch ein besserer Motorradfahrer und hat mehr Spass an seinem Hobby. Sicher haben die meisten Motorradfahrer schon einmal von der eigenen Werkstatt geträumt. Der Traum kann wahr werden. Schritt für Schritt. Mit Louis hast Du von der Grundausstattung bis zur kompletten Einrichtung einer Hobby-Werkstatt alle Möglichkeiten, dir Dein persönliches Schrauberparadies aufzubauen. Mit welchem Schritt Du anfängst, spielt keine Rolle. Denn jeder Schritt bringt Dich dem Ziel näher, erweitert Deine Möglichkeiten. So kann die Werkstatt mit Deinen Fähigkeiten und Ansprüchen wachsen. Du musst nur anfangen.



Vom Profi-Stechschlüsselsatz mit 150 Teile über Profi-Werkzeugkoffer aus robustem Stahlblech, zwei kugelgelagerte Auszüge und einem Oberfach inklisive 201 Teile bis hin zum Industrie-Werkzeugsatz mit 122 Teile.

Vom Motorradheber mit stabilen Doppel-Rollen aus Kunststoff und langem Hebelarm für einfaches und leichtes Anheben und Senken bis zur kompletten Hebebühne mit Vorderradklemme und abnehmbarer Rampe.

Vom Werkstattwagen mit abnehmbarem Koffer und geräumigen Schubladen über besonders dicke Arbeitsmatten für bequemes schrauben bis zum Rollsitz mit 100Kg Tragkraft.

Der ProCharger XXL ist das perfekte multifunktionale Ladegerät, nicht nur für alle 6V und 12V Roller-, Motorrad-, Quad-/ATV- und Pkw-Starterbatterien, dieses Kraftpaket lädt problemlos auch Transporter- und SUV-Batterien mit bis zu 140 Ah Kapazität. Auch das Lithium XS Batterieladegerät ist ein hochentwickeltes mikroprozessorgesteuertes Ladegerät, das speziell für die Ladung und den Ausgleich der Zellen von Lithium-Ionen-Phosphatbatterien (LiFePO4) entwickelt wurde. Weitere nützliche Elektronik-Helfer für die Batterie sind Adapter, Pol-Adapterset, Säure und Säureflasche.

Vom Drehmomentschlüssel mit stufenlos justierbarer Schnell-Arretiersperre und präziser Kurzwegauslösung über Synchron-Tester für einen tadellos runden Motorlauf bis hin zum Kompressions-Tester für entspanntes schrauben.

Vom Voll- und Teilsynthetischen Motorenöl mit motorradspezifischen Additiven über Altöl-Wannen für einen schnellen und sauberen Ölwechsel bis hin zu den Handschuhen für schmierige Montage- und Reinigungsarbeiten.

Viele gute Gründe

Ein Motorrad zum Café Racer selber umbauen.


Rebell der Strasse
Honda CB750

Honda CB750

"Oldschool" - Dieses Eisen ist in der Anschaffung nicht besonders teuer. Ein individuelles, reales Bike, selbst gebaut, kein Designer-Firlefanz, aber trotzdem ein echter Styler. Interessant waren vor allem der tadellos laufende Motor und das breitere Hinterrad von einer CBR 600F Bj.1999. Auf der Hebebühne stand nur noch ein Gerippe mit Motor, Rädern und einem Cafe-Racer-Heck (LSL-Umbaupaket für Yamaha SR500). Zunächst musste das Rahmenheck mit der Flex gekürzt werden. Dann wurde im Bereich des Sitzes ein U-förmiger Flachstahl-Bügel als Halter angeschweisst. Hinten erhielt der Rahmen eine Quer-Traverse mit Rücklicht- und Kennzeichenträger. Der Rahmen rund um den Hinterreifen wurde mit Alublech ausgekleidet. Unter der Sitzbank sind nun die Komponenten der Elektrik angebracht. Für die original Säurebatterie wurde kurzerhand ein Halter aus dickem Stahlblech gekantet, hübsch gelocht und in den Rahmen eingeschweisst. Weitere Teile wie z.B. Bremsscheiben, Blinker, feine, gefräste Spiegel und Hebeleien kamen ebenso auf die Teile-Liste wie eine Alu-Fussrastenanlage oder Stahlflex-Bremsleitungen. Wir empfehlen den original Luftfilterkasten wieder einzubauen. Bis hierhin sollte der stylische Umbau aber für jeden Biker mit Bastel-Erfahrung und eigener Garage nachvollziehbar sein. Die Rahmenänderung bedeutet auf jeden Fall eine Einzelabnahme und Änderung der Sitzplatzzahl auf 1 in den Papieren. Auch eine selbstgefräste obere Gabelbrücke ist grundsätzlich eintragungsfähig, wenn man einen entscheidungsfreudigen Prüfer findet und die Materialqualität angeben kann. Die allermeisten Teile besitzen ein Gutachten oder eine ABE. Die Sevenfifty ist gewiss ein toller Ideenspender, die Deine "alte Liebe" wieder als Cafe Racer zum Leben erwecken könnte.

Landstrassen-Räuber
Honda NX650 Dominator

Honda NX650 Dominator

Überall auf unserem Erdball sind mittlerweile aus diesem Modell diverse Café Racer entstanden. Wer sich umschaut, der entdeckt, äusserlich vielleicht von Kunststoffbleiche und Karies befallene, aber technisch absolut brauch- und dankbare Exemplare bereits unter 1000 Euro. Nach der Demontage des Bikes und die Entscheidung, was für den Neuaufbau wieder verwendet wird, blieben Gabel, Rahmen, Schwinge, Hinterrad, Motor und Teile der Elektrik übrig. Doch auch diese Teile wurden zumindest von der Oberflächenbeschaffenheit her bearbeitet. Fahrgestell, Felgen und Naben (vorn jetzt 19 statt 21 Zoll) wurden glanzschwarz pulverbeschichtet. Im Heck ist eine kürzeres Federbein von Bitubo verbaut, während vorn die Gabelstandrohre um 40mm gekürzt und zur Aufnahme des LSL-Stummellenkers gut 3cm durch die Gabelbrücke nach oben geschoben wurde. Im Innern verrichten kürzere Wirth-Gabelfedern ihren Dienst. Der Motor wurde auf 62,5PS und 74Nm (Serie: 44PS und 54Nm) gebracht. Krümmer und Vorschalldämpfer der nach unten verlegten Auspuffanlage sind eine Einzelanfertigung, die mit einem Hurric Pro2-Endschalldämpfer komplettiert wurde. Die Tank-Sitzbank-Kombination wurde handgefertigt. Im Höcker hat eine ultrakompakte Lithium-Ferro-Batterie platz gefunden. Mit dem Motortuning und den nur noch 139Kg fährt sich die Dominator wie ein Kleinkraftrad, jedoch mit mächtig Power.

Café Racer
Umbau-Ratgeber

Umbau-Ratgeber

Beim Umbau Deines Motorrades gibt es einiges zu beachten. Betreffend Strassenverkersamt findest Du im 81 Seiten umfassenden Dokument Richtlinien Nr.2b (Abändern und Umbauen von Motorrädern, Motorrädern mit Seitenwagen und zweirädrigen Kleinmotorrädern) alle Angaben. Diese Informationen stehen bei der Vereinigung der Verkehrsämter ASA als Onlinedokument zur Verfügung und können direkt eingesehen werden.

Teile u. Rahmen

Es dürfen nur Teile mit ABE (Allg. Betriebserlaubnis) oder Typenzulassung und solche mit E-Prüfzeichen verbaut werden. Schweissarbeiten am Rahmen müssen von einem zert. Schweisser durchgeführt und bescheinigt werden. Je nach Umfang der Abänderungen wird evtl. eine Einzelabnahme durch die FAKT verlangt die zusätzliche Kosten verursachen kann.

Empfehlung

Bereite Dich gut vor und gehe, bevor Du mit dem Umbau beginnst, mit Deinen Unterlagen persönlich bei der technischen Abteilung des Strassenverkehrsamtes vorbei und bespreche sämtliche Abänderungen die vorgenommen werden sowie alle Zubehörteile die verbaut werden mit dem Experten. Dann sollte es mit dem fertigen Umbau auch bei der Fahrzeugabnahme klappen.



Umbauen

Nach guter Vorbereitung und dem OK vom Strassenverkehrsamt kann es mit dem eigentlichen umbauen losgehen. Als Erstes wird das Motorrad komplett in seine Einzelteile zerlegt. Wenn Du den Motor revidieren oder sogar tunen möchtest, empfiehlt es sich hierfür ein originales Werkstattbuch zur Hilfe zu nehmen. Wenn nicht, genügt ein Ölwechsel, neue Zündkerze(n), evtl. eine Vergaserrevision und die komplette Aussenreinigung. Ebenso werden sämtliche wiederverwendeten Teile gesäubert und auf seine Funktion hin überprüft. Defektes oder verschlissenes wird ersetzt. Nun können sämtliche Neuteile bestellt und anschliessend verbaut werden. Bei bevorstehenden Handarbeiten wie z.B. ein Alu-Schutzblech mit Batteriehalter einzupassen empfiehlt es sich dies vorab mit einem Stück Karton, dass Dir dann als Vorlage diehnt, vorzubereiten. Nicht vergessen, sämtliche Schweissarbeiten am Rahmen wie z.B die Abänderung des Heck's muss von einem zertivizierten Schweissunternehmen erledigt und bescheinigt werden. Es gibt noch weitere Arbeiten die an Dritte vergeben werden können. Beispielsweise das Sitzpolster beziehen lassen, ein komplett von Hand gedengelter neuer Tank herstellen lassen oder auch das Motorentuning in die Werkstatt des Vertrauens geben. Jeder eben nach Budget und Können. Eines sei Dir auf jeden Fall garantiert, dass nach unzähligen Arbeitsstunden, viel Schweiss, aber auch Spass, Du mächtig Stolz auf Dich selber und dem Geleisteten sein kannst. Und - Du hast etwas einmaliges geschaffen was kein Zweiter hat. In dem Sinne - Kick it, Twist it, Ton it...

HINWEIS: Ausser das Abändern von werkseitig geschraubten Heckpartien (Hilfskonstruktionen) sind geschweisste Heck-Abänderungen immer eintragungspflichtig. Auch Umrüstungen auf Stahlflex-Bremsleitungen, andere Lenkertypen, andere Bremsanlagen und Federungsysteme sowie erhebliches Motorentuning sind ebenfalls eintragungspflichtig. Offene Luftfilter sind verboten und werden nicht abgenommen (ausser bei uralten Motorrädern die von Werk aus so gebaut wurden).



Motorrad selber importieren

Import / Zulassung von D nach CH: Pro Person und Jahr darf maximal ein Fahrzeug des gleichen Typs zum Eigengebrauch importiert werden. Die nachfolgenden Informationen gelten ausschliesslich für Motorräder (ausgenommen Motorfahrräder), die ab dem 1. Oktober 1995 eingeführt oder im Ausland neu zum Verkehr zugelassen wurden. Eine vorherige Abklärung beim Zollamt ist wegen den dauernd ändernden Zollbestimmungen von Vorteil.

Fahrzeugkauf beim Händler: Erkundige Dich beim Verkäufer, ob für das betreffende Motorrad eine EU-Übereinstimmungsbescheinigung* (COC) vorliegt. Wichtig: Es darf kein Re-Import Fahrzeug sein! Wenn ein COC-Zertifikat vorhanden ist, lasse Dir vertraglich zusichern, dass diese mit dem Fahrzeug ausgeliefert wird. Wenn nicht, COC vor dem Import bestellen, da es für die Verzollung gebraucht wird. Wenn es sich um ein Gebraucht Fahrzeug handelt unbedingt den Abmeldeschein verlangen.

Fahrzeugkauf Privat: Darauf achten das es kein Re-Import ist! COC vor dem Import bestellen, da es für die Verzollung gebraucht wird. Wenn es sich um ein Gebraucht Fahrzeug handelt unbedingt den Abmeldeschein verlangen.

*1 EU-Übereinstimmungsbescheinigung: Die EU-Übereinstimmungsbescheinigung - auch Certificate of Conformity (COC-Zertifikat) genannt - ist ein Dokument, welches bescheinigt, dass das ausgewiesene Fahrzeug eine europäische Typenprüfung bestanden hat. Die Übereinstimmungsbescheinigung muss die in der Richtlinie 92/61/EWG oder der Richtlinie 2002/24/EG definierten Mindestangaben enthalten und ist nur gültig, wenn sie vom Fahrzeughersteller ausgestellt, gestempelt und unterschrieben ist. Das COC-Zertifikat kann man über Yamaha Deutschland (Neuss) bestellen. Am besten gleich beim ersten Kontakt sicherstellen das man das COC bekommt und nicht das Conformity of Data (COD-Zertifikat). Das COD wird von der MFK nicht akzeptiert.

Überführung in die Schweiz: Das Motorrad kann mit gültigen ausländischen Kontrollschildern, mit ausländischen Überführungsschildern (Exportschilder) oder natürlich aufgeladen in die Schweiz überführt werden.

Verzollung: Das Fahrzeug muss bei der Einfuhr in die Schweiz beim schweizerischen Zollamt gemeldet werden. Die Zollbehörde teilt dem Fahrzeug die so genannte Stamm-Nummer zu und stellt insbesondere den Prüfungsbericht (Form. 13.20 A) aus, welcher später für die Zulassungsprüfung erforderlich ist. Beim Hauptzollamt vorfahren und das Anmeldeformular ausfüllen. Wer sich damit auskennt kann es selber ausfüllen, wenn nicht, bei einem der Spediteure im ausfüllen lassen (kostenpflichtig). Für die Verzollung sind folgende Dokumente vorzulegen: Rechnung oder Kaufvertrag, Fahrzeugausweis, Identitätsausweis (COC-Zertifikat) und Abmeldeschein. Aus Europa (EU, EFTA, einigen mittel- und osteurop. Ländern) sind die PW und Motorräder zollfrei, wenn ein Ursprungsnachweis, z.B. ein EUR. 1, vorgelegt wird. Der Zollansatz für Motorräder beträgt 37.-CHF / je 100 kg brutto. Die Mehrwertsteuer beträgt 8.0 % des Fahrzeugwertes (Rechnungsbetrag!). Gebühren sind am Zoll in bar zu bezahlen (Bargeld nicht vergessen).

Deutsche Eintragungen / Gutachten: Folgende Angaben sind ohne Gewähr, da verschieden in der Handhabung der betreffenden MFK-Stellen. Zudem wechseln die Gesetzte ständig. Eigene Abklärungen bei der zuständigen MFK-Stelle ist von Vorteil. Wie wohl allgemein bekannt, werden Deutsche TÜV-Gutachten in der Schweiz selten bis nie anerkannt. Vor allem nicht bei tragenden Teilen wie z.B. Felgen, Schwingen, Gabelbrücken, usw.. Von Vorteil ist, wenn alle nicht serienmässig verbauten Teile im Fahrzeugschein in Deutschland eingetragen worden sind. Um böse Überraschungen zu vermeiden lässt Du Dir den Fahrzeugschein vorab faxen, mailen o.ä.. Frage den Mechaniker Deines Vertrauens oder noch besser bei der zuständigen MFK-Stelle nach, ob die vorgenommenen Eintragungen übernommen werden können. Manchmal reicht auch eine Nachreichung der passenden Papiere. Die passenden Papiere können, wenn sie existieren, beim Importeur des jeweiligen Parts bestellt werden. Die kosten für diese Papiere dürfen nicht unterschätzt werden. Zum Beispiel BSL CH Zertifikat 350.-CHF. Es lohnt sich also den Papierkram vor dem Kauf abzuklären! Das spart Dir eine Menge Geld und Ärger. Im dümmsten Fall sind die für viel Geld erstandenen Umbauten wieder abzubauen.

Motorfahrzeugkontrolle (MFK): Zum Prüfungstermin sind folgende Papiere mitzubringen: Versicherungsnachweis, EU-Übereinstimmungsbescheinigung (COC), Zollpapiere (Form. 13.20 A), Ausländische Fahrzeugpapiere (falls Fahrzeug bereits im Verkehr stand), Deutscher Abmeldeschein und sämtliche Gutachten. Wer mehr Geld als Zeit hat kann sich das Bike natürlich auch von einer Speditionsfirma nach Hause bringen lassen. Die übernehmen dann die ganze Zollabwicklung.

Schrauber-Tipps

Hilfestellung für die wichtigsten Service- u. Umbauarbeiten.

Selbst ist die Frau und der Mann – das spart nicht nur Geld, sondern macht auch Spass. Damit Dir die wichtigsten Service- u. Umbauarbeiten leicht von der Hand gehen, haben wir für Dich eine kleine, aber feine Auflistung von Schrauberthemen inkl. direkter Bestellmöglichkeit der allfällig benötigten Produkte bei Louis zusammengestellt. Den weniger erfahrenen Schraubern empfehlen wir ausdrücklich, insbesondere Arbeiten an der Bremsanlage nur zusammen mit einem Profi durchzuführen. Denke daran, dass eine unsachgemässe Reparatur Deine Sicherheit gefährden kann. Obwohl sämtliche Anleitungen sorgfältig recherchiert und mehrfach überprüft wurden, kann keine Haftung für eventuelle Irrtümer übernommen werden. Wir bitten um Dein Verständnis.

Bitte beachten!
Bei den Schraubertipps handelt es sich um allgemeine Vorgehensweisen, die nicht für alle Fahrzeuge oder alle einzelnen Bauteile zutreffend sein können. Die jeweiligen Gegebenheiten bei Dir vor Ort können unter Umständen erheblich abweichen, daher kann keine Gewähr für die Richtigkeit der in den Schraubertipps gemachten Angaben übernommen werden. Ich danken Dir für Dein Verständnis.

Batteriewartung

Die meisten von uns kennen es: Eines Morgens kommt statt des munteren "widi widi" nur noch ein gequältes "w-i-d-i-w..." vom Anlasser. Wer jedoch hin und wieder daran denkt, seine Batterie zu pflegen, und sich rechtzeitig von überalterten Exemplaren trennt, dem bleiben solche Erlebnisse meist erspart.

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Bowdenzug

Wenn das Gas, der Choke, die Kupplung oder am Klassiker die Trommelbremse nicht mehr so leicht wie gewohnt zu bedienen sind, wenn die Betätigung gar "hakt", solltest Du dringend einen Blick auf die Hebelei und vor allem auch auf den zu betätigenden Bowdenzug werfen.

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Bremsbacken

Die Trommelbremse kann zwar nicht so zupacken wie eine Scheibenbremsanlage mit Sechskolbenbremszange, ist aber für das Hinterrad mancher Motorradtypen durchaus ausreichend. Wenn die Trommelbremse am Hinterrad angeordnet ist, sind Standzeiten von 20.000km bis 30.000km keine Seltenheit, etwas Pflege vorausgesetzt.

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Bremsflüssigkeit

Gute Bremsen sind für die Fahrsicherheit auf dem Motorrad unabdingbar. Viele Biker denken zwar an Ihre Bremsbeläge, vergessen aber gern, dass vor allem auch die Bremsflüssigkeit einer hydraulischen Bremsanlage regelmässig gewechselt werden muss.

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Bremsklötze

Ursprünglich für das Rollwerk von Flugzeugen entwickelt, hielt die Scheibenbremse Ende der sechziger Jahre Einzug in den japanischen Motorradbau. Das Prinzip dieses Bremsentyps ist so einfach wie effektiv: Zwei gegenüberliegend angeordnete Klötze werden durch den hohen Druck einer Hydraulik gegen die dazwischen angebrachte Scheibe aus oberflächengehärtetem Metall gepresst.

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Bremsscheiben

"Richtig gut Bremsen" ist im heutigen Strassenverkehrsgeschehen absolut lebenswichtig. Daher ist der regelmässige Check der Bremsanlage ein absolutes Muss für jeden Motorradfahrer – er sollte öfter durchgeführt werden als nur alle zwei Jahre durch den "Mann vom Strassenverkehrsamt".

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Einspritzanlage

"Im Gegensatz zum Vergaser, der öfter einmal neu eingestellt werden muss, arbeitet die Einspritzanlage ausgesprochen wartungsarm, solange alle Elektronikbausteine in Ordnung sind und keine Verschmutzungen vorliegen. Um solche zu vermeiden, sollte der Kraftstofftank während Ruhezeiten mit einem Krafstoffsystemreiniger versehen werden, der das Verharzen der Anlage verhindert, und die Wartungsintervalle des Luftfilters sollten stets eingehalten werden.

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Elektronik

Wo mechanische Defekte sich meist recht schnell lokalisieren lassen, wirken Elektrikfehler gern hinterlistig im Verborgenen und legen oft in aller Stille das ganze Bike lahm. Mit etwas Geduld, einem (gar nicht teuren) Multimeter und etwas Anleitung kann aber auch der in Sachen Fahrzeugelektrik nicht ausgiebig vorgebildete Motorradfahrer solche Fehler selbst aufspüren und so teure Werkstattkosten einsparen.

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Frühjahrs-Check

Konntest Du im vergangenen Herbst ein wenig Zeit in Dein Bike investieren und es mit ausgebauter Batterie, randvollem Tank und entleerten Vergasern in den Winterschlaf schicken? Dann wirst Du keine grosse Mühe haben, Dein "Baby" wieder gut aussehen zu lassen und zum Laufen zu bringen.

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Gabeldichtringe

Nur zwei Gummiringe, aber doch so wichtig: Wenn Du Dich wunderst, dass trotz frischer Wäsche und Politur schon nach wenigen Kilometern die Standrohre wieder ölig und verschmutzt sind, liegt das an verschlissenen Gabeldichtringen.

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Instrumentenmontage

Klein, fein und exakt – gerade am Café Racer sind formschöne Instrumente von motogadget eine Augenweide. Bei vielen Motorradfahrern ist das Thema Elektrik und Elektronik nicht besonders beliebt. Die Montage eines formschönen Cockpitinstruments am Café Racer ist jedoch gar nicht so schwierig.

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Kettenwartung

Moderne O-,X- bzw. Z-Ring-Kettenkits erreichen nicht zuletzt aufgrund stetig verbesserter Fertigungstechniken beachtliche Laufleistungen – dennoch unterliegen die Komponenten des Antriebs einem stetigen Verschleiss.

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Kupplung erneuern

Was bringen 150PS, wenn man sie nicht auf die Straße bekommt? Nicht nur Dragster-Piloten kennen dieses Problem – auch an einem ganz normalen Streetbike muss die Kupplung bei jedem Anfahr- und Beschleunigungsvorgang hohe Leistungen erbringen, um die Kraft verlustfrei und doch dosierbar von der Kurbelwelle ans Getriebe weiterzuleiten.

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LED-Blinker

Die moderne LED (Light Emitting Diodes) - Technologie hat dem Fahrzeugdesign ganz neue Möglichkeiten eröffnet und eine lange Lebensdauer des Leuchtmittels erspart lästiges Auswechseln.

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Lenkermontage

Die optimale Sitzposition auf dem Motorrad ist eine sehr individuelle Sache: Sie hängt von den Vorlieben und der Körpergrösse des Fahrers ab, aber auch das Styling des Bikes spielt eine grosse Rolle, wenn es um die Wahl des richtigen Lenkers geht.

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Lenkkopflager

Wenn Du bei schneller Fahrt oder in langgestreckten Kurven das Gefühl hast auf dem Rücken einer Klapperschlange zu sitzen, ist ein schlecht eingestelltes oder defektes Lenkkopflager die mögliche Ursache. Auch wenn Dir dieses Gefühl bislang gottlob erspart blieb, ist es ratsam, von Zeit zu Zeit einmal dessen korrekte Einstellung zu überprüfen.

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Ölwechsel

Bei uns Menschen blättert der Glanz mit der Zeit ab. Motorenöl ergeht es genauso – nur schneller. Die Additive und Schmierfähigkeiten lassen bei einem Motorrad-Motorenöl nach ca. 6000km oder einer Zeit von einem Jahr nach Ersteinsatz im Motor nach. Dann ist es Zeit, die "Sosse" zu erneuern und die alte fachgerecht zu entsorgen.

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Schrauben lösen

Man kennt die Geschichte: Nur eine Kleinigkeit soll noch am Bike erneuert werden. Und da passiert es – die eine, die letzte von all den Schrauben, an der das auszuwechselnde Teil noch hängt, sie will sich nicht lösen lassen ... oder sie dreht einfach ab, zurück bleibt ein unzugänglicher Stumpf ... oder das Elendsding kommt gleich mit dem Gegengewinde in Form einer traurigen, kleinen Spirale ans Licht.

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Stahlflexleitung

Nach jeder Geraden kommt auch wieder eine Kurve, und beim Anbremsen nützen auch 180PS nix, wenn der Bock wie ein Güterzug verzögert. Und für genau diesen Punkt ist ein echtes Tuning sehr preiswert zu haben: Stahlflex-Bremsleitungen.

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Vergaserreinigung

Wenn die Vergaser statt zu vergasen nur noch versagen, ist es Zeit, die Gemischaufbereitung zu renovieren. Ist die Zündanlage im einwandfreien Zustand und kämpfst Du trotzdem mit unrundem Motorlauf, schlechter Leistung und schlechtem Startverhalten, ist der Fehler bei den Vergasern zu suchen. Auch wenn die Vergaser permanent überlaufen oder trotz korrekter Kraftstoffversorgung nicht arbeiten, sind das klare Anzeichen für defekte Schwimmernadelventile oder ein verdrecktes Vergaserinnenleben. Am häufigsten können solche Fehler entstehen, wenn das Benzin in den Schwimmerkammern zur Winterpause nicht abgelassen wurde.

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Vergasersynchronisation

Rumpeliger Leerlauf, unsaubere Gasannahme und mehr Vibrationen als nötig können bei mehrzylindrigen Motoren ein Indiz für nicht synchron arbeitende Vergaser sein. Das ist vergleichbar mit einem Pferdegespann, bei dem das eine Pferd schon galoppieren will, ein anderes wiederum den lockeren Trab bevorzugt und zwei weitere eher noch auf Schritt-Tempo eingestellt sind. Folglich zerrt der Galopper aussichtslos an der ganzen Fuhre, die Langsamen kommen ins Stolpern, der Traber weiss überhaupt nicht, was nun Sache ist und dem Kutscher wird schlecht.

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Vernünftiges Werkzeug

Selbst am Motorrad werkeln – für die einen ist es längst ein selbstverständlicher, fester Bestandteil ihres Hobbys, für die anderen ein Desaster, dem man besser aus dem Wege geht. Und dabei lassen sich zahlreiche einfache Wartungsarbeiten am Bike leicht selbst erledigen und manche Zubehörteile ohne teuren Werkstattaufenthalt schnell montieren, wenn man über drei Dinge verfügt: Ein Wartungshandbuch zum eigenen Fahrzeug, etwas Ruhe zum Arbeiten und vernünftiges Werkzeug.

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Winterruhe

Wenn die Tage kürzer werden und Schlechtwetterfronten unsere Wetterkarte beherrschen, ist es leider wieder so weit: Der Herbst ist da, und viele Motorradfahrer schicken ihr Stahlross in den Winterschlaf.

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Schrauberseiten

Interessante Webseiten.

Alles für Dein Motorrad

Mit mehr als 75-jähriger Tradition ist die Detlev Louis GmbH im Bereich Bekleidung und Zubehör für Motorrad- und Rollerfahrer Marktführer in Europa. Der Vertrieb erfolgt über einen Versandhandel und über 70 Shops in Deutschland und Österreich. Basiskonzept ist der direkte Weg vom Hersteller an den Endverbraucher ohne Zwischenhandelsstufen.

louis.de

Motorrad Hangar

Deine Do-It-Yourself-Motorradwerkstatt. Der Motorradhangar ist die selbstschrauber Werkstatt im  Raum Zürich von und für Motorradenthusiasten.

motorradhangar.com

Japanische Ersatzteile

Die Rebikeling GmbH möchte möglichst viele alte japanische Motorräder auf der Strasse erhalten. Ihnen liegt auch viel daran, motorisierte Kulturgüter als Wertanlagen zu schützen und zu pflegen. Viele Begeisterte bauen Ihren Japan-Oldie auch zum klassischen Café Racer um und finden bei Rebikeling das letzte Puzzle-Teil welches noch gefehlt hat, um den geliebten Oldie aufzubereiten.

rebikeling.ch